RHEIN!VIER am 30.03.2012, 19 Uhr

Worte und Musik

Kulturzentrum "Pumpwerk" in SIEGBURG, Bonner Str. 65

Eintritt 10 Euro (incl. das neue Heft Nr. 3 der Zeitschrift "RHEIN!")

  • Gitarrenmusik von Bernd Hänschke (*1948, „Wie von Sandelholz“, Fantasie, URAUFFÜHRUNG!) und von Tilo Medek (1940-2006, "Shakespeare-Sonett-Zuordnungen", Leonhard Beck gewidmet) gespielt von Professor Leonhard Beck*
  • ein bebilderter Dialog mit dem Brüsseler Maler Jean-Claude Coenegracht**, verbunden mit einer Demonstration seiner Arbeit und einer Vorstellung eines Buches mit seinen Zeichnungen und Gedichten von Rolf Stolz
  • Literarisches vom Kölner Raum (Matthias Buth, Thomas Geduhn) bis Berlin (Harald Gröhler)
  • lebendige Darstellungen exzellenter Experten: von Professor Kurt Roessler zum Mythos Rolandsbogen, von Dr. Nikolaus Gatter zu dem Wuppertaler Maler Otto Friedrich Weber (1890-1957 – der einzige Deutsche in den Pariser Herbstsalons 1911 und 1913, Freund Picassos und Delaunays).

* Leonhard Beck war von 1976 bis 2007 Professor an der Folkwang Hochschule Essen. Seit langem arbeitet er intensiv mit zeitgenössischen Komponisten und Künstlern zusammen. Susanne Haase- Mühlbauer nannte im „General-Anzeiger“ sein Siegburger Konzert im Sommer 2011 einen „außergewöhnlichen Gitarrenabend“.

** Jürgen Kisters schrieb im „Kölner Stadt-Anzeiger“ am 17.3.2011 in einem großen Aufsatz über ihn: „Während Coenegracht die alten Bildmotive im Kern unangetastet läßt, setzt er mit Tusche, Graphit oder satter Acrylfarbe kleine abstrakte Tupfer der Verunsicherung und Zerrissenheit. Und so wie Lucas Cranach einst Adam und Eva aus dem Paradies ins Mittelalter brachte, bringt Coenegracht Cranachs Ur-Paar ins 21. Jahrhundert. … Ohne daß Coenegracht auch nur in einem einzigen Bild direkt auf unsere Zeit anspielt, spüren wir die Gegenwartserfahrung darin. … Ganz selbstverständlich schlagen wir in jedem Motiv eine Erkenntnisbrücke zwischen kulturellem Unbehagen, individueller Gier und persönlicher Verletzlichkeit.“